Dossier
Staatsfinanzen
6 Artikel seit dem 30. Oktober 2026, der neueste vom 4. November 2026 · Alle Dossiers
-
Mittwoch, 4. November 2026
Finanzkontrolle rügt Armee-Immobilien: Sanierungsstau von zwei bis drei Milliarden Franken
Die Eidgenössische Finanzkontrolle wirft armasuisse Immobilien fehlende Strategie, fehlerhafte Kennzahlen und einen aufgelaufenen Instandsetzungsbedarf vor. Am selben Tag beschloss die Nationalratskommission, die Aufrüstung ohne höhere Mehrwertsteuer zu finanzieren.
-
Samstag, 31. Oktober 2026
Europas Aufrüstung auf Pump: Brüssel vergibt 129 Milliarden an Krediten, der Streit um Eurobonds wächst
Die EU hat die erste Runde ihres 150-Milliarden-Rüstungskreditprogramms SAFE abgeschlossen. Drei Podcasts streiten über die Frage dahinter: Wer haftet für Europas Verteidigung, und was kostet sie an Souveränität und Freiheit?
-
Brasilien: Lula gewinnt Stichwahl, Märkte brechen ein – die Sorge gilt den Staatsfinanzen
Luiz Inácio Lula da Silva holt mit 51,79 Prozent eine vierte Amtszeit, nachdem seine Regierung im Wahlkampf die Sozialhilfe aufgestockt hat. Herausforderer Flávio Bolsonaro anerkennt das Resultat nicht, die Börse reagiert mit dem stärksten Einbruch seit der Pandemie.
-
Freitag, 30. Oktober 2026
Mehr Geld für die Armee, aber keine höhere Mehrwertsteuer: Nationalratskommission stellt sich gegen den Ständerat
Die Finanzkommission des Nationalrats will die Aufrüstung mit einem 24-Milliarden-Fonds aus dem bestehenden Haushalt bezahlen. Gratis ist auch das nicht: Die Kantone verlieren Geld, und der Fonds darf sich verschulden.
-
Klingbeils Geldwäsche-Reform: Der Staat will schneller an Konten, Schliessfächer und Immobiliendaten
Ein Referentenentwurf des Finanzministeriums soll das Geldwäschegesetz ab Juli 2027 ersetzen und der Meldestelle FIU mehr Befugnisse geben. Offen ist, wer Unbescholtene schützt und wer haftet, wenn ein Verdacht ins Leere läuft.
-
Braml warnt: Trump wird eine Midterm-Niederlage nicht anerkennen
Im «Cicero»-Podcast sagt der Amerika-Experte Josef Braml, ein gebremster Präsident werde sich in die Aussenpolitik flüchten, wo der Kongress laut Braml längst Macht abgegeben hat. Für Europa empfiehlt er gemeinsame Schulden – ein Rezept mit Widerspruch.