Dossier
Wirtschaftspolitik
7 Artikel seit dem 30. Oktober 2026, der neueste vom 4. November 2026 · Alle Dossiers
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Mittwoch, 4. November 2026
Zwölf Milliarden Euro für Reservekraftwerke: Stromkunden zahlen, RWE und LEAG kassieren
Die Bundesnetzagentur hat elf Gaskraftwerksprojekte mit 5160 Megawatt bezuschlagt. Fast 94 Prozent gehen an die beiden Braunkohlekonzerne, die für den Kohleausstieg bereits Milliardenentschädigungen erhalten.
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Schaeffler streicht 3460 Stellen, BMW rechnet mit roter Null im Autogeschäft
Der Zulieferer schliesst vier deutsche Werke und baut bis 2028 rund 2660 Stellen in Deutschland ab. Am selben Abend senkt BMW seine Margenprognose auf minus 0,5 bis plus 0,5 Prozent.
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Mehr Umsatz, weniger Ware: Deutschlands Einzelhandel verliert real 2,3 Prozent
Das Statistische Bundesamt meldet für September nominal steigende, real sinkende Umsätze. Während die Regierung Wachstum feiert, frisst die Inflation die Kaufkraft der Haushalte.
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Montag, 2. November 2026
MSCI will Indonesien aus den Schwellenländern werfen
Der Indexanbieter schlägt vor, Indonesien zum Standalone Market herabzustufen, eine Stufe unter Frontier. Grund sind undurchsichtige Besitzverhältnisse und mutmassliche Kursmanipulation; die Börse in Jakarta verlor in zwei Tagen fast 15 Prozent.
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Sonntag, 1. November 2026
EU-Pharmareform: Der Rat hat entschieden, das Parlament stimmt noch ab
Die grösste Überarbeitung des europäischen Arzneimittelrechts seit über zwanzig Jahren steht kurz vor dem Abschluss. Sie soll Zulassungen beschleunigen und erlaubt sogenannte Reallabore. Ein Labormediziner warnt im Kontrafunk vor gesenkten Sicherheitsstandards.
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Freitag, 30. Oktober 2026
Migros will ihre zehn Regionalgenossenschaften verschmelzen – das letzte Wort haben 2,3 Millionen Mitglieder
Der Wettbewerbsdruck zwingt den grössten Detailhändler zur grössten Strukturreform seiner Geschichte. In «Roger gegen Markus» waren sich Schawinski und Somm einig: Der Schritt kommt spät, aber er ist richtig.
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VW verliert 5,8 Milliarden – und die Politik streitet über Audis Werk in Georgia
Volkswagen rutscht im dritten Quartal tief in die roten Zahlen. In Berlin richtet sich die schärfste Kritik derweil gegen Audis geplantes US-Werk, dessen Rechnung vor allem an Zöllen und Subventionen hängt.